Fächerangebot

Als Regionalmusikschule  bieten wir eine große Fächervielfalt an.
Kinder und Jugendliche von ca. 3 bis 24 Jahren können bei uns unterrichtet werden.

Illustriert Musikinstrumente

Musikalische Früherziehung

 Der Unterricht findet in der Gruppe statt und ermöglicht einen ganzheitlichen, kreativen, prozess- und handlungsorientierten Umgang mit Musik und Bewegung. Das Spiel auf Instrumenten (z. B. Stabspielen, Perkussionsinstrumenten, körpereigenen Instrumenten) weckt die Freude am gemeinsamen Musizieren. Durch Bewegung werden das Körperbewusstsein, die Geschicklichkeit und die Grob- und Feinmotorik geschult.  Die Stimme, ein vielseitiges und ureigenes Instrument, wird entdeckt, der Tonraum entwickelt und die verschiedenen Ausdrucksmöglickeiten beim Singen angewendet. Die große Vielfalt der Instrumente wird den jungen Nachwuchsmusiker*innen vorgestellt.

Disassembled Clarinet

Holzblasinstrumente

  • Blockflöte: Der Name kommt vom Block, das ist ein besonderes Holzstück, das im Flötenmundstück eingebaut ist, damit der Ton entstehen kann. Das Repertoire reicht vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Das Instrument gibt es in verschiedenen Größen.

  • Querflöte: Die Querflöte ist zwar heute aus Metall, gehört aber aufgrund der Art der Tonerzeugung (Luft wird bei offenen Löchern abgeleitet) zu den Holzblasinstrumenten. Für Kinder gibt es spezielle Kinderquerflöten.

  • Oboe: Die Oboe ist wie das Fagott ein Doppelrohrblattinstrument. Sie wird im Orchester oder solistisch eingesetzt.

  • Klarinette: Die Klarinette wurde ca. um 1700 erfunden. Bereits Mozart schrieb viele Klarinetten-Konzerte. In Österreich wird das deutsche Griffsystem verwendet. 

  • Saxophon: Der Belgier Adolphe Sax meldete 1846 das Patent für das Saxophon an. Weit verbreitet hat sich das Instrument durch die Jazzmusik. Wie bei der Klarinette wird ein einfaches Rohrblatt zur Tonerzeugung verwendet.

Trompetenspieler

Blechblasinstrumente

  • Trompete: Die Trompete ist ein ca. 137 cm langes Rohr aus Messing. Bis ca. 1820 gab es keine Ventile, es konnten hauptsächlich Signale gespielt werden (Armee, Post, Jagd). Heute hat die Trompete 3 Ventile, sie wird in fast allen Musikarten eingesetzt.

  • Horn: Es wird auch Waldhorn genannt, die Rohrlänge beträgt ca. 370 cm. Es gibt auch das Doppelhorn. Das Mundstück hat eine Trichterform.

  • Tenorhorn: Das Tenorhorn ist ein weit mensuriertes Blechblasinstrument mit drei oder 4 Ventilen. Die Rohrlänge beträgt ca. 266 cm. Es wird auch Bassflügelhorn genannt.

  • Posaune: Sie ist mit der Trompete verwandt. Anstatt Ventile zu verwenden, wird die Rohrlänge durch herausziehen oder hineinschieben eines Rohrteils (der Zug) verändert. Die Posaune gibt es ca. seit dem Jahr 1500.

  • Tuba: Die Tuba ist das tiefste Blechblasinstrument. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet einfach Röhre. Wer Tuba spielt, ist ein Tubist.

Klassische Violine

Streichinstrumente


  • Geige

    : Die Geige wird auch Violine genannt. Sie ist das kle KOinste Streichinstrument. Unsere heutigen Geigen gibt es etwa seit dem 16. Jahrhundert. Bereits im Kindergartenalter kann mit dem Unterricht begonnen werden.



  • Cello

    : Das Cello wird auch Violoncello genannt, es ist größer als die Geige und die Bratsche und klingt tiefer. Das Cello wird mit dem Stachel am Boden abgestellt, musiziert wird im Sitzen. Das Cello hat wie alle Streichinstrumente vier Saiten.



  • Kontrabass

    : Er ist das größte und somit tiefste aller Streichinstrumente. Man nennt ihn auch Bassgeige. Für Kinder gibt es auch kleinere Instrumente. Gespielt wird der Kontrabass im Stehen. Der Bassist kann aber auch auf einem hohen Stuhl sitzen.


Gitarre Strumming

Zupfinstrumente

  • Gitarre: Die klassische Art der Gitarre nennt man auch Konzertgitarre. Die Saiten sind aus Nylon, bei der Westerngitarre aus Stahl. Gitarren haben sechs Saiten, die verschieden dick sind. Zupfinstrumente gibt es bereits seit vielen tausend Jahren.

  • E-Gitarre: Mit dem Aufkommen der Rock'n Roll- und Beat-Musik zwischen 1950 und 1970 wurde die elektrische Gitarre erfunden und entwickelte sich zum wichtigsten Instrument der Rockmusik. Durch Gitarrenverstärker und Effektgeräte können eine Vielzahl an Klängen erzeugt werden.

  • Ukulele: Der Name bedeutet "hüpfender Floh". Das Instrument stammt aus Hawaii und hat vier Saiten und ist nur ca. 54 cm lang. Der exotische Klang entsteht durch die "hawaiianische Stimmung".

  • E-Bass: Der Tonabnehmer wandelt die Schwingungen der Saiten in elektrische Signale um, die durch einen Verstärker hörbar gemacht werden. Der Bass hat meist vier Saiten und ist das tiefste Instrument in einer Band. Gespielte Basslinien sind typisch für viele Musikrichtungen.

Piano Close-up

Tasteninstrumente

  • Klavier: Das Klavier hat Saiten und Tasten, es ist also ein Saiten- und ein Tasteninstrument. Es wird auch Piano genannt und hat meistens 88 Tasten. Davon sind 52 weiß und 36 schwarz. Von der Bauform kann man zwischen dem Pianino und dem Flügel unterscheiden. Durch die Hammermechanik kann laut und leise gespielt werden.

  • Cembalo: Das Cembalo (sprich "Tschembalo") gibt es schon seit dem 15. Jahrhundert. Die Saiten werden mit einem Federkiel gezupft. Ähnlich dem Cembalo ist das Spinett. Dieses Instrument war ziemlich klein und wurde auf den Tisch gestellt. Es wurde vorallem zum Üben zuhause verwendet.

  • Kirchenorgel: Dir Orgel ist ein Instrument mit vielen Pfeifen aus Metall und Holz. Dort strömt Luft hindurch und erzeugt so die Töne. Der Organist muss auch Tasten mit den Füßen bedienen. Große Orgeln haben mehrere Tastenreihen, sogenannte Manuale.

  • Akkordeon: Das Akkordeon wird auch Ziehharmonika genannt. Auf der rechten Seite gibt es Tasten wie beim Klavier. Damit spielt man eine Melodie. Auf der linken Seite sitzen die Knöpfe für die Bässe. Wenn man den Balg auseinanderzieht und wieder zusammendrückt strömt Luft durch Ventile und Metallplättchen werden zum Schwingen gebracht. So entsteht der Ton.

  • steirische Harmonika: Statt Tasten hat die steirische Harmonika mehrere Reihen runder Knöpfe an der rechten Seite. Die Bauart ist diatonisch, d.h. es entsteht beim Ziehen oder Drücken ein anderer Ton. Es gibt auch eine eigene Griffschrift.

  • elektronische Tasteninstrumente: Der Bereich ist vielfältig, da es eine Fülle verschiedener Keyboards, Synthesizern, Samplern etc. gibt. Schwerpunkt ist der Einsatz in der Popularmusik. Die entsprechenden theoretischen Kenntnisse werden als wichtige Grundlage parallel vermittelt.

Kinder singen in einem Chor

Sologesang, Stimmbildung, Chorgesang

Wir nennen es Gesang oder Singen, wenn wir mit unserer Stimme Musik machen. Wie beim Sprechen kommt dabei Luft aus der Lunge und wird durch die Stimmbänder in Schwingung versetzt. Als Kinder können Buben und Mädchen noch gleich hoch singen (Sopran, Alt). Mit ca. 12 bis 14 Jahren kommen Buben in den Stimmbruch (Tenor Bass).

Jeder Mensch kann Singen, oft muss nur fleißig trainiert werden.

Wichtig für den Gesangsunterricht:

  • Alter und körperliche Entwicklung

  • stimmliche Belastbarkeit

  • Interpretationsfähigkeit der Schüler*innen

Diese Faktoren werden im Unterricht berücksichtigt, damit das breite stilistische Spektrum für Gesang vermittelt werden kann.  Sowohl Literaturwünsche der SchülerInnen als auch Vorlieben und stilistische Schwerpunktsetzungen der Lehrkraft werden nach Möglichkeit einbezogen. 

Schlagzeug

Schlaginstrumente

  • Schlagzeug: klassisch, Pop, Rock , Jazz; Das Schlagzeug besteht aus unterschiedlich großen Trommeln und Becken. Die Teile werden oft in englischer Sprache bezeichnet. Die Trommel wird auch Drum, Tom Tom oder nur Tom genannt. Die große Basstrommel heißt also Bass-Drum (sprich "Bäis dram"). Die Schlagstöcke werden Drumsticks genannt, ein ganzes Schlagzeug Drum-Set.

  • Pauken: Sie werden meist paarweise verwendet und haben eine bestimmte Tonhöhe. Bei Pedalpauken kann die Tonhöhe während des Spielens verändert werden.

  • Stabspiele: Xylophon, Glockenspiel, Marimbaphon, Vibraphon; Sie werden auch Mallet-Instrumente (von engl. mallet= Schlägel) genannt und sind sogenannte Selbstklinger (Idiophone), die aus mehreren Aufschlagstäben bestehen. Die Anordnung der Platten ist wie beim Klavier. Je nach Größe des Instruments können mehrere Oktaven mit bis zu 4 Schlägeln gleichzeitig gespielt werden.

  • Perkussion: Der Name kommt vom lateinischen Wort percussio und bedeutet "Schlagen". Perkussion (engl. percussion) ausgehend vom Händeklatschen, gehört zu den ältesten Formen des Musizierens. Zu den wichtigsten Vertretern der Perkussioninstrumente gehören, Conga, Bongos, timbales und Maracas. Diese Instrumente erfordern spezielle Schlag- und Spieltechniken.